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Neugier statt Angst

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Die Präsenz von Angst ist ein alltägliches Thema, das viele Menschen begleitet. Es sind oft Gedanken und Vorstellungen, die uns so intensiv ängstigen, als würden wir uns tatsächlich in einer bedrohlichen Situation befinden. In solchen Momenten reagieren unser Körper und Geist auf eine Art und Weise, die auf uralten Überlebensmechanismen basiert, als würden wir beispielsweise einem Säbelzahntiger gegenüberstehen.

Leider ist es eine Tatsache, dass sich dieses Gefühl der ängstlichen Hilflosigkeit sehr schnell und intensiv einprägen kann. Doch als Experiment, als alternative Denkweise, können wir uns vorstellen, die „Angst“ durch „Neugier“ zu ersetzen.

Seien wir neugierig auf das Leben, den bevorstehenden Tag, die Menschen, die uns begegnen, die Momente, in denen wir unsere Grenzen erweitern und unsere Komfortzone verlassen. Hier sind einige Beispiele:

Statt „Ich habe Angst alleine zu sein“ – „Ich bin neugierig, was ich alleine erreichen und wie ich wachsen kann.“

Anstelle von „Ich habe Angst vor dem Morgen oder der nächsten Woche“ – „Ich bin neugierig auf den kommenden Tag oder die nächste Woche und freue mich darauf, was Gutes passieren wird.“

Statt „Ich habe Angst vor einer bestimmten Situation“ – „Ich bin neugierig auf diese Situation und gespannt, welche wunderbaren Dinge darin passieren werden.“

Statt „Ich habe Angst vor einem bestimmten Menschen“ – „Ich bin neugierig auf diese Person und freue mich darauf, sie näher kennenzulernen.“

Anstatt „Ich habe Angst vor dem Unbekannten und Neuem“ – „Ich bin neugierig auf das Fremde und Neue, denn es erweitert meinen Horizont.“

Anstelle von „Ich habe Angst vor…“ – „Ich bin neugierig, wie es mir dabei ergeht, wenn ich…“

Es lohnt sich auf jeden Fall, diesen Ansatz auszuprobieren. Denn genauso, wie man sich die ängstliche Hilflosigkeit antrainieren kann, kann man lernen, sie wieder abzulegen. Man kann in kleinen Schritten beginnen:

1. Wenn ein Angstgefühl aufsteigt, nimm es an und gib ihm Raum, anstatt es zu unterdrücken.
2. Denke darüber nach, wovor du wirklich Angst hast, und formuliere einen Satz wie „Ich habe Angst vor…“
3. Verwandle diesen Satz in „Ich bin neugierig auf…“
4. Beobachte deine Gefühle und sei neugierig auf das, was passiert.

In diesem Sinne – bleib neugierig und öffne dich für die positiven Möglichkeiten, die das Leben für dich bereithält!

 

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