Perfekt? Zunixnutz! Warum du nicht länger funktionieren musst, um genug zu sein

Raus aus dem Perfektionswahn – für mehr Leichtigkeit, Freiheit und Selbstannahme


Es gibt diese Momente im Leben, da platzt dir innerlich einfach der Kragen. Da sitzt du auf der Bettkante, Kaffee in der einen, To-do-Liste im Kopf und denkst: „Was zur Hölle mache ich hier eigentlich?“ 

Du funktionierst. Organisierst. Reißt dich zusammen.

Und fühlst dich trotzdem leer. Oder gerade deshalb.

Willkommen im Leben vieler Frauen.

Egal ob nach einer Trennung, mitten im Job-Burnout oder einfach am Punkt „Das kann doch nicht alles gewesen sein“ – wir kommen irgendwann an diese stille Erkenntnis:

So geht’s nicht weiter. Nicht so. Nicht mehr.

Und genau in diesem Moment ist mir ein Wort begegnet, das eingeschlagen hat wie eine innere Revolution.

perfektZunixnutz– dein innerer Befreiungsschrei

Gelernt habe ich das Wort in meinem Podcast-Interview mit Lisi Molzbichler (danke dafür!). Seitdem hat es sich eingebrannt – wie ein kleiner, frecher Aufkleber auf dem Stirnrunzeln des Alltags.

perfektZunixnutz– das ist mehr als ein Wortspiel. Das ist ein verdammter Befreiungsschlag.

Denn ganz ehrlich: Wie lange haben wir geglaubt, dass wir nur dann „gut genug“ sind, wenn wir:

  • stark sind (und am besten dabei noch gut aussehen),
  • alles im Griff haben (inklusive Emotionen, Kinder, Karriere und Wäsche),
  • funktionieren (auch wenn uns innerlich alles zusammenbricht)?

Wir wurden sozialisiert zu „mach’s allen recht“-Profis. Und haben irgendwann vergessen, wer wir eigentlich sind, wenn niemand was von uns will.

Der Perfektionsmythos ist ein Hamsterrad – lackiert in Pastell. Unsere Gesellschaft hat eine echte Schwäche für Perfektion.

„Du bist so stark!“ – sagt man uns.
„Du schaffst das schon!“ – meint man nett.
„Wow, wie du das alles meisterst!“ – klingt wie ein Kompliment, ist aber oft toxisches Lob.

Denn was passiert wirklich?

👉 Wir ignorieren unsere Grenzen.
👉 Wir überhören unser Bauchgefühl.
👉 Wir lächeln, wenn uns zum Heulen ist.

Und wir nennen das dann auch noch Professionalität, Verantwortungsbewusstsein oder hohen Anspruch.

Aber weißt du was?

Am Ende bezahlen wir für diesen Perfektionszirkus – mit Lebensfreude, Intuition und echter Freiheit.

Was wäre, wenn … du aufhörst, perfekt sein zu wollen? Lass uns kurz träumen.
Was wäre, wenn … du dir ab heute erlaubst, einfach menschlich zu sein?

Nicht perfekt. Nicht optimiert. Nicht durchgetaktet.

Sondern:

  • chaotisch inspiriert,
  • ehrlich müde,
  • wild entschlossen,
  • und schön unberechenbar.

Was wäre, wenn Fehler kein Drama wären – ja sogar: willkommen?

Was wäre, wenn Lücken im Lebenslauf keine Schwäche sind, sondern mutige Stopps?

Was wäre, wenn du endlich sagst: „Ich weiß es nicht. Und das ist auch ok.“

perfektZunixnutz ist mehr als ein Wort – es ist eine Haltung!

Es erinnert daran, 

…dass ich nicht alles gleichzeitig machen muss.
…dass mein Wert nicht an meiner Produktivität hängt.
…und dass ich aufhören darf zu rennen – auch wenn alle anderen weiterhetzen.

Es ist der innere Ausstieg aus dem „Ich muss noch schnell“-Modus. Ein stiller Akt des Widerstands gegen das ewig überhöhte Ideal.

Ehrlich. Wir haben lange genug die Klappe gehalten. Haben funktioniert, getragen, getröstet. Haben uns angepasst, eingefügt, durchgebissen.

Aber was, wenn genau jetzt die Zeit ist, das alles nicht mehr zu tun?

Was, wenn unser größter Mut nicht darin liegt, stark zu sein – sondern echt?

Trennungsphase? Neuorientierung? Krise? Dann ist das nicht dein Ende. Sondern der Anfang deiner echten Geschichte. Und diese Geschichte darf wild, leise, wackelig, mutig und völlig unperfekt sein.

Also – hier kommt dein neuer Reminder:

📌 Du darfst Pausen machen.
📌 Du darfst „nein“ sagen.
📌 Du darfst lieben, zweifeln, fluchen, tanzen.
📌 Du darfst eine Frau sein, die keinen Plan hat – aber eine Meinung.

Du darfst Dinge loslassen, bevor sie dich kaputt machen.

Du darfst dich neu erfinden – mit jeder Falte, jedem Bruch und jedem verdammten Fehltritt.

Denn: Du bist nicht hier, um perfekt zu sein. Du bist hier, um du zu sein.

Lust auf mehr? Hier gehts zum kostenlosen Erstgespräch. 

💌 Wenn du diesen Text fühlst – teile ihn.
📲 Schick ihn an die Freundin, die gerade taumelt.

Copyright © [2024] Sabine Buiten

Nach oben scrollen
Consent Management Platform von Real Cookie Banner